29.10.2017

Eintracht Northeim erobert auch Bersenbrück

Die zwei Gesichter des FC Eintracht!

Die Freude nach dem dritten Auswärtssieg in Folge war riesig bei den Northeimern [Foto: Axel Blötz]

Bersenbrück. Auswärts ist der FC Eintracht Northeim einfach nicht zu stoppen! Auch beim Tabellenzweiten TuS Bersenbrück strauchelten die Northeimer nicht und kamen durch Melvin Zimmermann, ein Eigentor und Thorben Rudolph zu einem 3-1 Erfolg! 


Carim Blötz, der nach langer Verletzung erstmals in der Startelf stand, musste kurz vor Schluss nach einer gelb/roten Karte vorzeitig vom Platz. 

Der FC Eintracht begann hellwach und ging bereits in der fünften Minute in Führung. Ein langer Pass aus dem Mittelfeld, fand nach einer Kopfballverlängerung den startetenden Melvin Zimmermann, der mit einem platzierten Schuss abschloss. Der Bersenbrücker Torwart Christoph Bollmann war zwar noch dran, konnte aber nicht verhindern, dass der Ball mit einer Umdrehung über die Linie schlich. Nur fünf MInuten später verlängerte TUS Spieler Mark Flottemensch einen Northeimer Einwurf mit dem Hinterkopf unhaltbar für den eigenen Torwart zum 0-2. 


Die Eintracht stand kompakt und auch der vierte Torwart Jerome Schönbach, der normalerweise das Tor der U19 hütet  und den verletzten Christopher Meyer ersetzte machte seine Sache gut. Trotzdem musste auch das Glück helfen. Ein aufgrund von Abseits nicht gegebenes Tor fiel für Bersenbrück. Nach Ansicht des Videomaterials eine klare Fehlentscheidung des Schiriassistenten.

Nach der Pause wurden die Gastgeber jedoch immer dominanter. Kamen zu zahlreichen guten Gelegenheiten. Ein Treffer gelang ihnen schließlich auch. Als die Northeimer nach einer Ecke unsortiert waren, nutze der Sekunden zuvor eingewechselte Luis Murillo die unübersichtliche Situation im Strafraum und knallte den Ball zum Anschlusstreffer ins Tor. Nun führte Eintracht eine Abwehrschlacht in dessen Folge Carim Blötz in der 88. Minute Gelb-Rot sah. Doch anstelle des Ausgleichs für Bersenbrück, gelang den Gästen der Lucky Punch. Steinhoffs Freistoß nahm Rudolph direkt und traf exakt in den Knick. 

Eklat auf Pressekonferenz. TuS Trainer Dahech poltert gegen Eintracht

Auf der anschliessenden Pressekonferenz zeigte sich Northeims Trainer Philipp Weißenborn glücklich: "Wir sind zufrieden. Ich bin sehr einverstanden mit der Leistung meiner Jungs. Wir wollten nicht groß mitspielen, weil wir dadurch in den letzten Wochen zu viele Gegentore bekommen haben. Es ging darum hinten geordnet zu stehen und das soweit ganz gut geklappt. Wir werden irgendwann anfangen müssen wieder besser Fußball zu spielen, aber heute nehmen wir drei Punkte mit und gut!" 


Anders der Bersenbrücker Trainer Dahech: "Nach den ersten zehn Minuten Tiefschlaf haben wir besser gespielt, ein reguläres Tor gemacht, dass wegen Abseits nicht gegeben wurde. Wir haben alles versucht. Wir waren Naiv mit dem was von draußen kam und waren beschäftigt mit Fouls und dem Schiri. Dadrin sind die Northeimer Weltmeister für mich. In 31 Jahren habe ich das von Außen noch nicht erlebt. Auf der Bank muss man Vorbild sein, das habe ich heute vermisst." Polterte der Übungsleiter und verlies die Veranstaltung vorzeitig. Einen Handschlag verweigerte er Weißenborn auf dem Feld noch, holte dies nach dessen Anmerkung aber immerhin noch nach! 

Die Tore im Video: 

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