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Teammanagerbericht: 1. SC Göttingen 05 U19

Autor: Andreas Wobst

12.08.2017

U19 mit Kantersieg in die nächste Pokalrunde

A-Jugend Niedersachsenpokal (Sparkassen-Pokal) | Teammanagerbericht 1. SC Göttingen 05 U19

Mit einem zu keiner Zeit gefährdeten Kantersieg hat die U19 die dritte Runde im Niedersachsenpokal der A-Junioren erreicht. Auf dem Kunstrasen der Bezirkssportanlage in Weende wurde Arminia Hannover mit 9:1 abgefertigt.


Dem überzeugenden Sieg in der ersten Pokalrunde am vergangenen Samstag folgte ein in dieser Höhe im Vorfeld nicht erwarteter deutlicher Sieg gegen die Arminen aus Hannover. Denn schließlich spielt auch die Arminia in der A-Jugend Niedersachsenliga.

Die Göttinger setzten den Gegner von Beginn an mit schnellen Angriffen aus der eigenen Hälfte unter Druck. Bereits in der 9. Minute schoss Lennart Sieburg seine Farben in Front. Ein langer Diagonalpass von Philipp von Wallmoden erreichte den Stürmer am gegnerischen Strafraum. Ein kurzer Antritt, ein satter Schuss und schon schlug es im kurzen Eck ein. Bereits eine Minute später erhöhte Daniel Frimpong aus 3 Metern per Kopf nach Flanke von Jannik Hartwig auf 2:0 (10.). In dieser Phase erspielten sich die Schwarz-Gelben eine deutliche Überlegenheit, obwohl die Arminen sich keinesfalls verstecken wollten. Doch die gut stehende Defensive hielt den Gegner weit vom Tor von Marcel Jünke fern.

Bereits in 16. Minute gelang Moritz Bartels mit einem Schuss aus 8 m zentral aus dem Gewühl heraus das 3:0. Für das 4:0 sorgte nach 24 Minuten Christo Zlatoudis, der einen indirekten Freistoß aus 7 m halblinks an der Mauer vorbei ins Tor jagte.

Nach diesem frühen und deutlichen 4:0 war jedoch die Spannung bei den Göttingern auf einmal weg. Bis zur Pause kam kein geordnetes Aufbauspiel mehr zu stande. Im Gegenteil durch Fehlpässe und Unaufmerksamkeiten ermöglichten die 05er den Arminen größere Spielanteile und eine hundertprozentige Chance nach einem haarsträubenden Fehlpass quer vor dem eigenen Strafraum. Doch Marcel Jünke im Göttinger Tor konnte den Anschlusstreffer in höchster Not verhindern. Eine Glanztat.

In der Kabine schien das Trainergespann Nils Leunig / Jürgen Bock die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Gastgeber kamen konzentriert aus der Pause und begannen die zweite Halbzeit wie die erste. In der 50. Minute staubte Jannis Wenzel zum 5:0 ab, nachdem der Hannoveraner Torhüter einen wuchtigen Kopfball von Timo Schwarz nur abklatschen konnte. Zwei Minuten später konnte sich Innenverteidiger Kevin Hühold bei einem Freistoß sehr gut am langen Pfosten gegen seinen direkten Gegenspieler in der Luft durchsetzen und köpfte zur 6:0 Führung ein.

Knappe 10 Minuten darauf leisteten sich die Göttinger die einzige Nachlässigkeit in der zweiten Halbzeit. Einer der wenigen Arminien Angriffe, die in die Nähe des Göttinger Tores gelangten, wurde nicht konsequent genug unterbunden. Über mehrere Stationen tanken sich die Gäste zum Göttinger Tor durch und erzielten aus kurzer Distanz den Ehrentreffer. Im Gegensatz zur ersten Hälfte jedoch setzten die Schwarz-Gelben nun konzentrierter nach. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Arminentor zu. Wie in der Vorwoche nutzten die Göttinger Trainer ihr Wechselkontingent voll aus. Und wie in der Vorwoche gaben die Einwechselspieler der Partie neuen Schwung. Nun war die letzte Gegenwehr der Gäste gebrochen.

Nach 74. Minuten setzte sich Daniel Frimpong auf der rechten Seite gegen seinen Gegenspieler durch und passt Richtung Elfmeterpunkt, wo Lennart Sieburg mitgelaufen war. Dieser hatte nach dem klasse Anspiel keine Mühe, das 7:1 zu erzielen. Die Treffer zum 8:1 und 9:1 waren dann Stürmer Moritz Bartels vorbehalten. Zunächst erlief Bartels einen langen Ball aus der eigenen Hälfte und ließ dem herauseilenden Torhüter der Arminen, dem die Niederlage seines Teams nicht anzukreiden war, mit einem Heber aus 16 m keine Chance. Den Schlusspunkt setzte Bartels als der Torwart einen wuchtigen Schuss von Zlatoudis nur abklatschen konnte. Aus 6 Metern brauchte er den Ball nur einzuschieben.

An diesem Nachmittag waren die 05er ihrem Gegner in allen Belangen weit überlegen. Der Sieg hätte insbesondere nach den Chancen der ersten 25 Minuten und den letzten 30 Minuten noch höher ausfallen können. Nun warten das Team und ihre Trainer gespannt auf den Gegner in der dritten Runde des Niedersachsenpokals. Schön wären ein Regionalligist oder sogar auch ein Bundesligist, gegen die man im Maschpark Heimrecht hätte.

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