17.07.2018

Eintracht Northeim schrammt an Blamage vorbei!

Knapper Sieg über Kreisligist SG Werratal im Sparkasse Göttingen Cup

Der FC Eintracht Northeim nahm die SG Werratal zu leicht und schrammte nur knapp an einer Blamage vorbei!

Northeim. Zwei Tore von Melvin Zimmermann vor der Pause retteten den Oberligisten FC Eintracht Northeim vor der Blamage gegen die SG Werratal aus der Kreisliga. Kurz vor dem Schlusspfiff erzielten die über 90 Minuten beherzt kämpfenden Werrataler sogar den Anschlusstreffer, als die Eintracht wie so oft vorher den Ball verlor und nicht schnell genug umschaltete. 


Zahlreiche Leistungsträger fehlten zwar bei den Northeimern, doch bis auf Melvin Zimmermann ließen nahezu alle Akteure den Willen vermissen sich in den Fokus zu spielen. 

Weißenborn: „Werratal hat sein Herz auf dem Platz gelassen!“

Bereits unmittelbar nach dem Anpfiff wussten die Werrataler zu überraschen und suchten ihr Heil in der Offensive. Fast mit Erfolg, denn der erste Schuss landete direkt an der Latte des Oberligisten, der sich in den ersten zwanzig Minuten keine klare Chance herausspielte. Erst durch einen schnellen Angriff über die Außen und den kaltschnäuzigen Melvin Zimmermann gelang die Führung die noch vor der Halbzeit, wieder durch Zimmermann erhöht wurde. 


Wer dann dachte in der zweiten Halbzeit würde die SG einbrechen und der Oberligist in souveräner Manier ein Schützenfest abfeuern wurde schnell eines Besseren belehrt. Die Angriffe des Favoriten blieben von Einfallslosigkeit geprägt. Niemand traute sich sichtbar Verantwortung zu übernehmen um durch eine Einzelleistung zum Erfolg zu kommen. Der Ball blieb über lange Strecken in den Northeimer Reihen, doch der Treffer zum 2-1 gelang schließlich noch den Gästen der SG, die sich erhobenen Hauptes aus dem Sparkasse Göttingen Cup verabschiedeten. 

Die Eintracht trifft schon am Mittwoch im Viertelfinale in Grone auf den SC Hainberg. Dann werden sicher einige andere Akteure auf dem Platz stehen um der Favoritenrolle gerecht zu werden.  

Eintracht Northeims Trainer Philipp Weißenborn entschuldigte sich im Anschluss an das Spiel bei den Zuschauern: „Der Anspruch gegen einen Kreisligisten muss ein ganz anderer sein. Heute haben wir ein ganz schwaches Spiel gesehen und es tut mir leid, für jeden der gekommen ist! Die Vorbereitung und die Zusammensetzung der Mannschaft lasse ich als Ausrede nicht zu! Da muss sich jeder heute fragen, was er hier einbringen will!“ so der enttäuschte Coach. 

Der Spielverlauf im unterhaltsamen LIVETICKER

Philipp Weißenborn zum Spiel und mit Ausblick auf das Viertelfinale

Kommentieren

Vermarktung: