07.10.2018

Ligakater nach Pokalrausch!

FC Eintracht Northeim unterliegt MTV Wolfenbüttel

[Archivbild]

Wolfenbüttel. Der FC Eintracht Northeim konnte seine gute Leistungen aus dem Pokalspiel nicht bestätigen. Nur vier Tage nach dem deutlichen 3-0 Erfolg beim MTV Wolfenbüttel, ging die Eintracht im Ligaspiel an gleicher Stelle mit 3-4 als Verlierer vom Feld. 


Die Ergebniskosmetik durch Nils Hillemann und Finn Rettstadt erfolgte dabei erst in den letzten beiden Minuten. Drei Minuten vor Schluss stand es gar 1-4 aus Northeimer Sicht, die durch einen Freistoß von Thorben Rudolph früh in Führung gegangen waren, dann aber in allen Bereichen enttäuschten. 

Gutem Start folgt Tristesse

Zunächst sah es aus, als würden sich die Pokalgeschehnisse wiederholen. Die Eintracht, die im Gegensatz zum Mittwoch auf ihre beiden Innenverteidiger Christian Horst (gesperrt) und Linus Baar (verletzt) verzichten mussten, aber Cheftrainer Philipp Weißenborn nach beendetem Lehrgang zurück bekamen, begannen diszipliniert und gingen bereits nach elf Minuten durch einen 40 Meter Freistoß von Thorben Rudolph in Führung. Nur Minuten später bot sich Nils Hillemann die Möglichkeit zu erhöhen, doch der MTV rettete. Die Wolfenbütteler vergaben im Gegenzug den Ausgleich. Nach einem Fehler von Torwart Christopher Meyer schlugen Mattis Daube und Richard Hehn den Ball von der Linie. 


Doch der Treffer für die Gastgeber fiel dann doch, als Tobias Stief im Strafraum zu ungestüm zu Werke ging und es einen Foulelfmeter gab. Niklas Kühle nahm das Geschenk an und verwandelte. Noch vor der Pause lud die instabile Eintrachtdefensive erneut zum Toreschiessen ein und Diesesmal bedankte sich Rico Frank mit dem 2-1. 
Bis zum Pausenpfiff wurde Torwart Christopher Meyer nochmal von den eigene Vorderleuten in Schwierigkeiten gebracht, als ein Ball zurückgespielt wurde, statt zu klären. 

Nach der Pause rettet Christopher Meyer, als ein MTV Stürmer frei durch war. Doch auch die Eintracht kam zu guten Gelegenheiten durch Marc-Yannik Grunert, Nils Hillemann und Thorben Rudolph. Als nach einer knappen Stunde Melvin Zimmermann für Yannik Freyberg kam, wurde das Northeimer Spiel kurzzeitig belebt. 

Die besseren Chancen erspielte sich aber Wolfenbüttel. Schließlich war es wieder der unglücklich agierende Tobias Stief, der erneut einen Gastgeber im Strafraum abräumte und auch Foulelfmeter Nummer zwei auf seine Kappe nehmen musste. Gerit Golombek ließ sich die Chance nicht nehmen und traf zur Vorentscheidung. Zehn Minuten vor Schluss fand ein MTV Freistoß den Kopf von Rico Frank der zum 4-1 einköpfte. 

Dass das Ergebnis noch etwas korrigiert werden konnte, lag am dritten Elfmeter des Tages. Melvin Zimmermann war gefoult worden und Nils Hillemann traf vom Punkt. Den Schlusstreffer erzielte Finn Rettstadt nach Vorlage von Zimmermann. 

Nach der dritten Niederlage aus den letzten vier Ligaspielen steht der FC Eintracht Northeim trotzdem noch auf Platz drei in der Liga. Trotz des Ausfalls einiger Leistungsträger war es ein enttäuschender Auftritt der Gäste, der die Euphorie am Rhumekanal deutlich bremsen könnte.

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