SVG Göttingen - Bezirksliga Braunschweig (B-Juniorinnen) - B-Juniorinnen

MFC schlägt sich im letzten Saisonspiel wacker, verliert dennoch 0:3 gegen SVG I.
In der ersten Halbzeit legten die MFC-Mädels gleich richtig gut los und waren die spielbestimmende Mannschaft. Insbesondere sind hier Paula Thiery und Sally Breithaupt hervorzuheben, die für einen geordneten Spielaufbau sorgten, aber auch defensiv immer wieder zur Stelle waren . Wie so oft in der Saison konnten die MFC-Mädles jedoch die super heraus gespielten Chancen und acht Eckbälle nicht in Tore ummünzen. Entweder verfehlten die Schüsse das Tor oder der Gegner konnte im letzten Moment zur Ecke retten. Die SVG tat sich schwer im Spielaufbau, war allerdings dank ihrer Auswahlspielerinnen letztlich immer brandgefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse. So gelang Henrike Witt in der 20. Minute dann doch eine zu diesem Zeitpunkt eher noch glückliche Führung. Nach der Pause kam dann die SVG druckvoller ins Spiel.Jedoch ließen sich die MFC-Mädels die "Butter nicht vom Brot" nehmen und überzeugten durch ihre offensive Spielweise. Leider fiel dann ausgerechnet in einer Drangphase des MFC durch einen Konter aus Abseitsposition das entscheidende 2:0 durch Gesine Springer (50. Min) und "brach dem MFC das Genick.". Im weiteren Verlauf spulte der Vizebezirksmeister SVG dann ihre Routine ab und erzielte durch Isabel Schmidt-Muniz (61. Min.) noch den 3:0-Endstand. Der Sieg fiel am Ende zwar zu hoch aus und spiegelt nicht den tatsächlichen Spielverlauf wieder, ist insgesamt gesehen aber in Ordnung.
JFG Göttingen Süd baut Führung weiter aus
Im Spitzenspiel der Bezirksliga Braunschweig konnten die B-Juniorinnen der JFG Göttingen Süd einen weiteren großen Schritt in Richtung Meisterschaft machen, in dem Sie die SVG Göttingen 07 auf eigenem Platz mit 1:0 besiegten. Die Ausgangslage war klar: Nur mit einem Sieg des Gästeteams und einem weiteren Ausrutscher des Heimteams konnten sich die Mädchen vom Sandweg noch Hoffnung auf die Meisterschaft machen. Entsprechend motiviert gingen sie dieses Spiel auch an. In der ersten Hälfte waren die Spielerinnen vom Sandweg das bessere Team. Mit hoher Laufbereitschaft und großem körperlichen Einsatz wurde das sonst so effektive Passspiel der JFG oft schon in deren eigenen Hälfte unterbunden. Die SVGerinnen verpassten es aber sich für ihr aufwendiges Spiel mit einem Tor zu belohnen. Der letzte Ball in die Tiefe kam oft nicht an, das in Diemarden beheimatete Team von Uli Birk konnte noch rechtzeitig die Räume schließen oder eine Abwehrspielerin konnte den Torschuss blocken. Die Schüsse die aufs Tor kamen waren meist knapp verzogen oder unsere Torfrau konnte sich auszeichnen. Pech hatte das Sandwegteam auch Mitte der ersten Hälfte, als sich eine ihrer auffälligsten Spielerinnen, Isabel Schmidt-Munitz, bei einem Zweikampf an der Schulter verletzte, und das Spiel nicht mehr fortsetzen konnte. Das Angriffsspiel der JFG fand nur sporadisch statt, trotzdem boten sich auch hier Chancen, die bei einem besseren Abschluss für die notwendige Ruhe hätten sorgen können. So ging es aber torlos in die Pause. Zu Beginn der zweiten Hälfte bekam das Team der JFG Göttingen Süd das Spiel über mehr körperlichen Einsatz besser in den Griff. In den ersten zwanzig Minuten wurden die Spielerinnen der Gäste früher attackiert, nach eigenen Ballverlusten wurde engagierter nachgesetzt. Zudem mussten die SVGerinnen dem Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen. In dieser Phase konnten sich die JFGerinnen eine Überlegenheit erspielen und die Gästetorhüterin bekam mehrfach Gelegenheit sich auszuzeichnen. Die Entscheidung fiel dann durch eine Standardsituation. Der aus zwanzig Metern Entfernung ausgeführte direkte Freistoß schlug im Winkel ein. „Unhaltbar, könnte man für das Tor des Monats vorschlagen,“ urteilte der Gästetrainer Reinhold Napp. Bis zum Ende des sehenswerten Spiels versuchten die Gäste das Spiel noch einmal zu drehen, konnten aber nicht mehr entscheidend vor das Gästetor kommen. Die beiden besten Teams in ihrer Altersklasse im Bezirk Braunschweig haben sich ein Duell auf Augenhöhe geliefert, wobei beide neben dem Kampf auch spielerische Elemente bieten konnten. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, hätte die SVG Göttingen 07 bei beschriebener Ausgangslage nicht weiter gebracht. Bei noch vier ausstehenden Begegnungen kann das Team der JFG Göttingen Süd mit zwei weiteren Siegen den Sack zumachen!
JFG Göttingen Süd überzeugt beim 4:0 Auswärtssieg gegen die SVG Göttingen 07 I
Mit einem kontrollierten Spielaufbau und sicherem Kurzpassspiel in die Spitze sowie couragierten Flankenläufen erarbeite sich unser Team ein Chancenübergewicht, was bei einer konsequenten Chancenverwertung nach 20 Minuten zu einem leistungsgerechten 2:0 führte. Die Tore wurden durch einen Abstauber nach einer schönen Kombination zentral vor dem Strafraum und einen starken Sololauf auf der linken Seite erzielt. Die wenigen Angriffe der SVG wurden von der sicher stehenden Viererkette abgelaufen. Lediglich ein Fernschuss sorgte für Torgefahr. Durch krankheitsbedingte Umstellungen und notwendig gewordene Wechsel kam es dann zu einem Bruch im Spiel. Die Bälle wurden im Aufbauspiel zu ungenau gespielt oder zu lange geführt. So konnte sich die Heimmannschaft ein Übergewicht im Mittelfeld erarbeiten. Aber auch diese über zwei Halbzeiten währende halbstündige Drangphase wurde bei nur wenigen eindeutigen Torchancen der SVG überstanden. Das Heimteam übte durch ihre starken Einzelspierinnen zwar enormen Druck aus, die Vierkette und die Torspielerin der JFG Göttingen Süd harmonierten aber gut , so dass die SVGerinnen sich entweder festliefen oder aus der Ferne auf das Tor schießen mussten. Nach einer Viertelstunde der zweiten Halbzeit begann das in Diemarden beheimatete Team wieder spielerische Akzente zu setzen. Hierbei half, dass die Gegnerinnen sehr offensiv agierten, um den Anschlusstreffer zu erzielen. Das 3:0 fiel durch einen Konter aus der Abwehr bis in die Spitze über drei Stationen. Von diesem Augenblick an dominierte die JFG und liess nur noch wenig Gefahr für das eigene Tor zu. Das 4:0 war Ergebnis einer stark gespielten Passkombination über die rechte Seite. „Taktisch, läuferisch und auch vom körperlichen Einsatz her war dies eines der besten Spiele, das wir bisher in der Bezirksliga abgeliefert haben. Eine rundum geschlossene Mannschaftsleistung!“ freute sich Torwarttrainer Kai Loges.
TSV Germania Diemarden siegt im Spitzenspiel
Mit einem verdienten 2:0 Sieg sicherte sich der TSV Germania Diemarden vor knapp 100 Zuschauern den Sieg im Spitzenspiel der Bezirksliga Braunschweig. In einem Spiel auf Augenhöhe hatten die Göttingerinnen mehr Ballbesitz konnten aber keine zwingenden Aktionen vor dem Tor der Gastgeberinnen zum Abschluss bringen. Immer wieder war in der gut gestaffelten Defensive eine Spielerin, die den Schuss aufs Tor blockte oder den entscheidenden Passweg zustellte. Die Spielerinnen des TSV zeigten den besseren Spielaufbau, hielten den Ball wenn es notwendig war und rückten mit dem Mittelfeld oder den Außenverteidigerinnen nach. Nach 20 Minuten wurde die geduldige Spielweise belohnt. Nach einer Spielverlagerung von der rechten Seite über zwei schnelle Pässe konnte Kira Winter auf halblinker Position den Ball mustergültig an der stark spielenden SVG Torhüterin in die linke untere Ecke schlenzen. Bis zum Ende der ersten Halbzeit rannte die SVG mit langen Bällen gegen das Tor der Diemardenerinnen an ohne sich eine zwingende Torchance zu erspielen. Die Gastgeberinnen, kontrollierten den Ball und waren näher am 2:0 als die Gäste am Ausgleich. Zu Beginn der zweiten Halbzeit entwickelten die Gäste erneut viel Druck und es schien nur eine Frage der Zeit, dass der Ausgleich fiel. Aber erneut konnten keine klaren Torchancen herausgespielt werden, weder mit Fernschüssen noch mit Pässen über die Außen konnten sich die Göttingerinnen durchsetzen. Die Spielerinnen des TSV bekamen jetzt durch ihren hohen läuferischen Einsatz konditionelle Probleme und standen zu tief. Nach 15 Minuten konnten sie sich aber wieder befreien und begannen wieder strukturiert nach vorn zu spielen. Mitte der zweiten Halbzeit kam es zu einem Freistoß an der linken Strafraumecke. Lea Kristin Wiemers zog den Ball mit rechts auf das Tor. Zur Verwunderung aller fand der Ball vorbei an allen Angreifern und Verteidigern den Weg in den rechten oberen Winkel. Danach konnten beide Teams aufgrund des hohen Tempos die Konzentration nicht mehr halten, viele Bälle wurden ungenau oder zu lang in die Spitze gespielt. Zum Ende des Spiels bekamen die Gastgeberinnen wieder Oberwasser, in dem sie den Ball hielten und den Gegner laufen ließen. So wurde der verdiente Sieg mit spielerischen Mitteln gesichert.
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